Aktuelles

19. März 2021, 18:00-19:15 Uhr: „Krise & (neue?) Normalität – am Beispiel von Corona- & Klimakrise“ mit Dr. Dinah K. Leschzyk

Digitale Veranstaltung live auf YouTube gestreamt aus dem Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation (zakk) in Düsseldorf, im Gespräch mit: Prof. Dr. Frank Liedtke; Kooperationsveranstaltung des Grünen Salons Düsseldorf und des Zentrums für Aktion, Kultur und Kommunikation (zakk). Weitere Infos und den Link zur Anmeldung für die Videokonferenz gibt es hier.

 


Online-Vortrag am 21.01.2021 zu einer Strategie, die auf die Diskreditierung von Gleichstellung und Antidiskriminierung zielt - und das seit 20 (!) Jahren

"‚Genderideologie‘ – geniale Strategie zur Delegitimierung von Diversität im brasilianischen Anti-Gender-Diskurs?" Tagung: Geschlecht und Sprache in der Romania: Stand und Perspektiven, XXXV. Romanistisches Kolloquium, Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

 


Online-Workshop zum Thema Mikropolitik

Moderiert und organisiert von Sarah Bast (Frauenzentrum Mainz e. V.) und Dr.in Dinah Leschzyk fand am 30.11.2020 ein Online-Workshop mit dem Titel „Frauen Macht Mikropolitik – Handlungsspielräume erweitern“ statt. Den Input gab Dr. Christiane Jüngling (Diplom-Psychologin, Hamburg), die seit 25 Jahren zu dem Thema Mikropolitik forscht, lehrt und berät. 2018 erschien von ihr in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Daniela Rastetter der Titel „Frauen, Männer, Mikropolitik: Geschlecht und Macht in Organisationen“ (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht). Erläutert wurden mikropolitische Strategien und Taktiken, die Identifikation von Machtpotentialen sowie der Umgang mit Machtstrukturen. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Teilnehmer*innen u. a. Erfahrungen mit genderstereotypen Blockaden und Barrieren, Erfolge und Misserfolge beim Erreichen eigener Ziele sowie Konflikte beim Umgang mit unterschiedlichen Interessen und Machtpositionen. Aufgrund der hohen Resonanz ist eine Anschlussveranstaltung in Planung.

Bild: Sarah Bast.


Blogpost zur Berichterstattung der ARD

Zusammen mit der Fußball-Schiedsrichterin Sophie Engelen habe ich einen kleinen Text über den Fail der ARD bei der Berichterstattung am 04.07.2020 geschrieben. Er ist unter dem Titel "Warmlaufen der Männer statt Siegerehrung der Frauen - Klare Positionierung der ARD im DFB-Pokalfinale 2020" im Blog des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) erschienen. Ich verlinke ihn hier

Foto: Sophie Engelen.


Portugiesisches Interview zu Gender und Politik in Deutschland und Brasilien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der brasilianischen Online-Zeitschrift Heterotópica – Diálogos transversais: discurso, política e verdade (v. 2 n. 1, 2020) ist am 18.06.2020 ein Interview mit Dr.in Dinah Kristin Leschzyk zum Thema „Gênero e política no Brasil e na Alemanha“ (100–105) erschienen. Die Ausgabe ist hier abrufbar.

Bild: Cover der Zeitschrift


Interview zur Situation von LGBTIQ* in Brasilien

Am 17. Mai 1990 beendete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein unrühmliches Kapitel ihrer Geschichte: An diesem Tag strich sie Homosexualität aus ihrer International Classification of Diseases (ICD). Die diskriminierende Kategorisierung von Trans* änderte die Organisation hingegen erst knapp dreißig Jahre später. Der Kampf um gleiche Rechte geht indes weiter. Ihm ist der 17. Mai, der International Day Against Homo-, Bi-, Inter- and Transphobia (IDAHOBIT), gewidmet.

Anlässlich des IDAHOBIT 2020 sprach Sarah Bast (Frauenzentrum Mainz e. V.) mit  Dr.in Dinah Kristin Leschzyk über die anhaltende Diskriminierung von LGBTIQ*. Im Fokus stand die Rhetorik des amtierenden brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, der seine Menschenverachtung ungefiltert zum Ausdruck bringt. Mittel seiner verbalen Diskriminierung sind u. a. dehumanisierende Metaphern, Stigmawörter und Kriegsrhetorik.

Daneben gibt Dr.in Dinah Kristin Leschzyk einen Einblick in die queere und feministische Bewegung und zeigt, wie Widerstand in Brasilien aussieht. Das Interview ist abrufbar unter: https://frauenzentrum-mainz.de/die-sprachnachricht-unser-neues-interviewformat/ 


Vortrag zu Diskursen jenseits etablierter Meinungen

Im Juli 2019 habe ich auf Einladung von Dr. Anna Isabell Wörsdörfer einen Vortrag zu 'Diskurse jenseits etablierter Meinungen in Lateinamerika' gehalten. Themen waren die Abtreibungsdebatte in Argentinien (#AbortoLegalYa, #YoAborté, #LegalOClandestino u.a.) und Gewalt gegen Frauen. Diese Themen sind nicht neu. Neu sind jedoch die Mittel, mit denen sich Aktivist*innen eine Stimme verschaffen. So sind beispielsweise in den letzten Jahren eine Reihe von Online-Portalen entstanden (etwa Revista Peutea und FemiNacida), die die in den Medien vorherrschende machistische Sichtweise um feministische Perspektiven erweitern.


Vortrag zur Rolle des Internets für die feministische Bewegung

Auf Einladung des Frauenzentrums Mainz e. V. und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz habe ich im Juni 2019 einen Vortrag zu ‚Die Rolle des Internets bei globalen feministischen Bewegungen – Schwerpunkt Südamerika‘ gehalten.

Mein Vortrag hat gezeigt, wie feministische Bewegungen in Lateinamerika soziale Medien nutzen. Thema war u.a. die Vorreiterrolle der Aktivist*innen in Argentinien, die unter dem Motto #NiUnaMenos bereits 2015 hunderttausende Menschen auf die Straße gebracht haben, um gegen Gewalt gegen Frauen zu demonstrieren. Zur Sprache kam auch der lateinamerikaweite Ruck nach rechts der letzten Jahre, der den Kampf um Gleichstellung erschwert. Ein Fokus dabei lag auf den besonders drastischen Entwicklungen in Brasilien, das derzeit von einem Präsidenten regiert wird, der misogyne, LGBTIQ*-feindliche und rassistische Äußerungen im politischen Alltag zu etablieren versucht.

 


Vortrag & Diskussion zur kritischen Analyse politischer Diskurse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Einladung von Linda Harjus habe ich im Dezember 2018 einen Gastvortrag an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. über "Politische Diskurse in Lateinamerika" gehalten. Im Anschluss fand eine engagierte Diskussion mit den Teilnehmer*innen des Seminars Moderne Textlinguistik: Diskurslinguistische und multimodale Herangehensweisen an Texte und den Gästen statt.


Auszeichnung für die beste Dissertation

Im November 2017 wurde mit der Preis für die beste Dissertation in der Sektion Sprach-, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften sowie Philosophie der Justus-Liebig-Universität Gießen verliehen. Meine Arbeit trägt den Titel „Politische Online-Kommunikation im kolumbianischen Präsidentschaftswahlkampf 2010. Eine Kritische Diskursanalyse“ und ist 2016 im Peter Lang Verlag erschienen. Ein Artikel der Justus-Liebig-Universität (JLU) über die Preisverleihung ist hier abrufbar.

Das Wordle zeigt die zentralen Themen im kolumbianischen Präsidentschaftswahlkampf 2010

und ist Teil meines Buchcovers